Die AIDA-Kreuzfahrtschiffe haben in letzter Zeit bedeutende Entwicklungen durchlaufen. So steuert die AIDA erstmals den Amazonas an, was eine Neuerung für die Reederei darstellt. AIDA setzt auf völlig neue Routen und hat angekündigt, künftig sogar ein Ziel anzusteuern, das vorher noch nie von der Reederei angesteuert wurde.
Am 1. Oktober 2023 begann die AIDAmar eine 44-tägige Reise in Hamburg, die zahlreiche Destinationen umfasst. Diese Reise markiert einen weiteren Schritt in der Diversifizierung der Routenangebote von AIDA.
Zusätzlich plant die AIDAluna ab Februar 2027 eine Route zu den Azoren. Diese Inselgruppe, die 1500 Kilometer westlich der Kanaren liegt, ist bekannt für ihre feuchte, grüne und naturbelassene Landschaft, was sie zu einem attraktiven Ziel für Kreuzfahrttouristen macht.
Währenddessen gab es jedoch auch negative Nachrichten aus dem Bereich der Kreuzfahrtschiffe. Das Kreuzfahrtschiff Fiji Princess lief vor der Insel Monuriki auf Grund. Bei Tagesanbruch wurden die Passagiere samt Gepäck von Bord gebracht und mit einem anderen Schiff in den Hafen von Denarau transportiert. Insgesamt mussten 30 Passagiere evakuiert werden.
Das Fiji Princess erlitt schwere Schäden an der Steueranlage und dem Heckbereich. An Bord befanden sich rund 20.000 Liter Diesel, was die Situation komplizierter macht. Sorgen bereitet den Rettern der nahende Tropensturm „Vaianu“.
Die Bergung des Fiji Princess wird von einem Spezialisten aus Australien koordiniert, der die Arbeiten vor Ort überwacht. Die Insel Monuriki ist zudem bekannt als Drehort des Films Cast Away, was dem Ort eine zusätzliche touristische Bedeutung verleiht.
Insgesamt zeigt sich, dass die AIDA-Reederei ihre Routenstrategien anpasst und neue Ziele erschließt, während gleichzeitig die Herausforderungen im Bereich der Sicherheit und der Umwelt bei Kreuzfahrten nicht zu vernachlässigen sind.
Details remain unconfirmed.