Die Kassel Huskies scheitern erneut im Aufstieg. Im Finale der DEL2-Playoffs verloren sie mit 0:4 gegen die Krefeld Pinguine. Diese Niederlage markiert einen weiteren Rückschlag für das Team, das seit Jahren um den Aufstieg in die höchste deutsche Eishockey-Liga kämpft.
Die Huskies haben eine wechselvolle Geschichte. Sie wurden 2021 Meister der Hauptrunde, scheiterten jedoch im Playoff-Finale an den Bietigheim Steelers. 2022 versäumten sie es, die notwendigen Unterlagen für die DEL rechtzeitig einzureichen. In der Saison 2023 landeten sie auf Platz 1 in der Hauptrunde, schieden aber im Halbfinale gegen den EC Bad Nauheim aus.
Im Jahr 2024 wurden die Huskies erneut Meister der Hauptrunde, verloren jedoch im Finale gegen die Eisbären Regensburg. 2025 folgte das Ausscheiden im Playoff-Halbfinale gegen die Dresdner Eislöwen. Trotz dieser Erfolge bleibt der Weg in die DEL steinig.
Eine Lizenz für die DEL kostet 1,4 Millionen Euro. Diese Summe ist notwendig, um den nächsten Schritt zu wagen. Eine Entscheidung über den Aufstieg muss bis zum 17. Mai fallen. Bis dahin bleibt unklar, ob die Krefeld Pinguine tatsächlich aufsteigen werden.
Daniel Kreutzer äußerte sich nach dem Finale kritisch: „Das Powerplay hat leider überhaupt nicht funktioniert, das war ein großer Faktor.“ Er betonte auch, dass „die besten Spieler auch in den Playoffs die Besten sein müssen.“ Trotz der Enttäuschung sieht er Potenzial im Team.
Der Dauerkartenverkauf für die Saison 2026/27 startet am 2. Mai. Die maximale Zuschauerzahl der Arena wird voraussichtlich etwa 4.500 betragen. Dies könnte ein Anreiz für Fans sein, das Team weiterhin zu unterstützen.
Die Unsicherheiten bleiben jedoch bestehen. Die finanziellen Rahmenbedingungen für den Aufstieg der Krefeld Pinguine sind noch nicht gesichert. Die nächsten Wochen werden entscheidend sein — sowohl für die Huskies als auch für ihre Rivalen.