Vor dem jüngsten US-israelischen Luftangriff auf eine IRGC-Raketenstellung in Isfahan, Iran, waren die Erwartungen an eine diplomatische Lösung zwischen den USA und Iran relativ optimistisch. Die Wahrscheinlichkeit eines Waffenstillstands bis zum 7. April lag bei 8% und stieg vor einer Woche sogar auf 26%.
Mit dem Luftangriff am 3. April 2026, der die Spannungen in der Region erheblich verschärfte, sanken die Chancen auf einen Waffenstillstand jedoch auf nur noch 7,5%. Händler betrachten diesen Angriff als negatives Signal für eine schnelle diplomatische Lösung.
Die Isfahan Nuklearanlage, die stark verteidigt und von militärischer Infrastruktur umgeben ist, könnte möglicherweise auch mit angereichertem Uran versorgt worden sein, bevor die Bombardierungen stattfanden. Diese Anlage befindet sich unter höheren Berghängen, was ihr einen natürlichen Schutz bietet.
Die US-Streitkräfte setzten während des 12-tägigen Krieges Tomahawk-Raketen auf die Tunnelzugänge in Isfahan ein. Sollte sich angereichertes Uran in diesen Tunneln befinden und die Bomben nicht in der Lage sein, es zu erreichen, könnte eine Bodenoperation notwendig werden.
Donald Trump äußerte sich zu den militärischen Aktionen und sagte: „Wir haben noch etwa 3000 Ziele übrig – wir haben 13’000 Ziele bombardiert – und noch ein paar Tausend Ziele vor uns.“ Diese aggressive Rhetorik deutet auf eine Eskalation der militärischen Aktivitäten hin.
Die Frist für Iran, einen Waffenstillstandsvertrag zu akzeptieren, läuft am 7. April um 2.00 Uhr nachts Schweizer Zeit ab. Die verbleibenden 3000 Ziele für US-Angriffe könnten die Situation weiter destabilisieren.
Ein Bericht von India Today, der auf offenen Quellen basiert, untersucht, warum US-Luftangriffe möglicherweise nicht ausreichen, um das versteckte Uran im Isfahan Nuklear Facility zu erreichen. Details bleiben unbestätigt.
Die Unsicherheit über die Wirksamkeit der US-Luftangriffe auf die Isfahan Nuklearanlage bleibt bestehen, ebenso wie die Ergebnisse der indirekten Gespräche zwischen den USA und Iran. Die Möglichkeit eines Waffenstillstands ist weiterhin fraglich.