Welche Wahrheit lehrt uns der Gekreuzigte? Diese Frage stellte Bischof Stefan Oster in seiner Predigt am Karfreitag 2026. Gleichzeitig wurde der Film ‚In Wahrheit – Zwischen Recht und Gerechtigkeit‘ im Fernsehen ausgestrahlt, der sich mit einem ungelösten Kriminalfall beschäftigt.
Am 3. April 2026 wurde die Leiche der jungen Frau Nathalie Bendig in der Saar nahe einer Staumauer gefunden. Sie war mit einem starken Narkotikum betäubt und erstickt worden. Tragischerweise wurden sämtliche DNA-Spuren durch die Ablage im Fluss vernichtet, was die Ermittlungen erheblich erschwerte.
Der damalige Tatverdächtige, Serge Roubaix, wurde aufgrund mangelnder Beweise freigesprochen. Dies wirft die Frage auf, ob die Gerechtigkeit in diesem Fall jemals zu ihrem Recht kommen wird. Judith Mohn und Freddy Breyer, die in einem ähnlichen Fall ermitteln, sind entschlossen, neue Beweise zu finden.
Alain Montand, der Pflichtverteidiger von Serge Roubaix, hat seine Karriere als Anwalt aufgegeben und arbeitet nun als Weinbauer. Dennoch bleibt er in den Ermittlungen involviert, da Judith Mohn und er neue Hinweise gegen Roubaix entdecken.
In seiner Predigt sprach Bischof Oster über die Wahrheit, die uns Gott geschenkt hat, und die Herausforderungen des Glaubens. „Wir preisen dich, Herr Jesus Christus, für dein heiliges Leiden, denn dadurch hast du die Welt erlöst“, sagte er und betonte die Bedeutung von Gerechtigkeit und Wahrheit.
Der Film ‚In Wahrheit‘ hat eine Laufzeit von 89 Minuten und wurde 2023 produziert. Er thematisiert die komplexen Fragen von Recht und Gerechtigkeit, die im Zusammenhang mit dem Mordfall stehen. Judith Mohn äußerte, dass „die Gerechtigkeit nicht immer zu ihrem Recht kommt“, was die zentrale Thematik des Films widerspiegelt.
Die Ausstrahlung des Films fand um 20:15 Uhr statt, gefolgt von mehreren Wiederholungen, die das Publikum weiterhin mit dem Fall und den damit verbundenen Fragen konfrontieren. Details bleiben unbestätigt.