Der Goldpreis hat im frühen Handel am Montag, dem 23. März 2026, auf die Marke von 4100 Dollar nachgegeben. Dies stellt einen Rückgang von acht Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am Freitag dar.
Seit dem Ausbruch der Kampfhandlungen im Iran-Konflikt hat der Goldpreis mehr als 18 Prozent verloren. Eine Feinunze Gold kostete heute im frühen Handel nur noch 4136,20 Dollar.
Der Preis für Gold fiel nun bereits den neunten Handelstag in Folge. In dieser Zeit verzeichnete Gold den größten Wochenverlust seit rund 43 Jahren, mit einem Minus von mehr als zehn Prozent.
Der Goldpreis hat seit seinem Rekordhoch von knapp 5600 Dollar Ende Januar fast 1500 Dollar oder über 20 Prozent verloren. Auch der Silberpreis fiel seit Ende Januar um mehr als 30 Prozent.
Analyst Carsten Fritsch äußerte, dass „Gold sich schwer tut, seiner Rolle als sicherer Hafen in Krisenzeiten gerecht zu werden.“ Dies ist besonders relevant in Anbetracht der aktuellen geopolitischen Spannungen.
Tim Waterer kommentierte die Situation und sagte: „Angesichts des nun schon in der vierten Woche andauernden Iran-Konflikts und der Ölpreise um die 100-Dollar-Marke haben sich die Erwartungen von Zinssenkungen zu potenziellen Zinserhöhungen verschoben.“
Der Goldpreis hat in der aktuellen Phase des amerikanisch-israelischen Angriffs auf den Iran nicht als „sicherer Hafen“ fungiert, was für Investoren von Bedeutung ist.
Die Entwicklungen auf dem Rohstoffmarkt werden weiterhin genau beobachtet, da sie direkte Auswirkungen auf die wirtschaftliche Stabilität und die Anlagestrategien der Investoren haben.
Details remain unconfirmed.