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Der Bund hat ein neues Förderprogramm für die Installation von Wallboxen in und an Mehrparteienhäusern aufgelegt, das mit bis zu 500 Millionen Euro ausgestattet ist. Ab dem 15. April 2026 können Anträge für die Förderung gestellt werden, um die private Ladeinfrastruktur zu verbessern.
Die maximale Ladeleistung pro Ladepunkt ist auf 22 kW begrenzt. Um die Elektrifizierung voranzutreiben, müssen mindestens 20 Prozent der Stellplätze vorverkabelt werden, und mindestens sechs Stellplätze in oder an einem Mehrparteienhaus müssen elektrifiziert werden. Dies ist ein wichtiger Schritt, um den Umstieg auf Elektroautos zu erleichtern.
Patrick Schnieder, ein Vertreter des Bundesministeriums für Verkehr, betonte: „Der Umstieg auf das E-Auto scheitert oft nicht am Willen, sondern an der Lademöglichkeit Zuhause.“ Diese Aussage unterstreicht die Notwendigkeit, die Ladeinfrastruktur in städtischen Gebieten zu verbessern, wo viele Menschen in Mehrparteienhäusern leben.
Die Förderbeträge sind gestaffelt: Je Stellplatz können bis zu 1.300 Euro ohne installierte Wallbox, 1.500 Euro mit Wallbox und bis zu 2.000 Euro für einen Ladepunkt, der bidirektionales Laden unterstützt, beantragt werden. Diese finanziellen Anreize sollen die Installation von Ladepunkten attraktiver machen.
Die Antragstellung erfolgt über den Projektträger PricewaterhouseCoopers GmbH, und die Anträge für die ersten beiden Empfängergruppen werden direkt nach Eingang bearbeitet. Die Frist für die Antragstellung endet am 10. November 2026, was einen klaren Zeitrahmen für interessierte Eigentümer und Hausverwaltungen setzt.
In Deutschland gibt es rund 21 Millionen Wohnungen in Mehrparteienhäusern und fast 9 Millionen Stellplätze, was das Potenzial für die Installation von Wallboxen erheblich erhöht. Das neue Förderprogramm nimmt die Elektrifizierung eines größeren Gebäudebestands in den Fokus und könnte entscheidend zur Förderung der Elektromobilität beitragen.
Die Erwartungen an das Programm sind hoch, da es nicht nur die Ladeinfrastruktur verbessert, sondern auch zur Reduzierung von CO2-Emissionen beiträgt. Details remain unconfirmed, aber die Initiative wird als wichtiger Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Mobilität angesehen.