Exzellenzuniversitäten ab 2027
Ab dem 1. Januar 2027 werden insgesamt zehn Exzellenzuniversitäten in Deutschland für weitere sieben Jahre gefördert. Diese Entscheidung ist Teil der Exzellenzstrategie, die darauf abzielt, Spitzenforschung zu stärken und Universitäten strategisch weiterzuentwickeln.
Die geförderten Universitäten sind die RWTH Aachen, Universität Bonn, Berlin University Alliance, TU Dresden, Universität Hamburg, Universität Heidelberg, KIT Karlsruhe, LMU München, TU München und Universität Tübingen. Die Universität Konstanz wird hingegen nicht weiter gefördert, da sie die Mindestanzahl an Exzellenzclustern nicht erreicht hat.
Die Universität Tübingen hat mit insgesamt sechs geförderten Exzellenzclustern die meisten in Baden-Württemberg. Die Universität Heidelberg, die seit 2019 den Status einer Exzellenzuniversität innehat, fokussiert sich auf Lebenswissenschaften, Medizin und Physik. Das KIT Karlsruhe verbindet eine Universität mit einem großen Forschungszentrum und legt seinen Schwerpunkt auf Energie, Klima und Digitalisierung.
Die Gesamtfördersumme der ersten Förderphase betrug 148 Millionen Euro pro Jahr für elf Förderfälle. Für die kommende Förderphase stehen bis zu 60 Millionen Euro für maximal 15 Förderfälle zur Verfügung. Um den Status einer Exzellenzuniversität zu erhalten, müssen die Institutionen mindestens zwei Exzellenzcluster aufweisen.
Die Evaluation der Exzellenzuniversitäten erfolgt alle sieben Jahre, wobei die nächste Entscheidung über die neu auszuwählenden Exzellenzuniversitäten am 2. Oktober 2026 stattfinden wird. Dies zeigt, dass die Exzellenzstrategie ein dynamischer Prozess ist, der kontinuierlich überprüft und angepasst wird.
Dorothee Bär, eine der verantwortlichen Politikerinnen, betonte: „Die Exzellenzuniversitäten sind unsere Leuchttürme für Spitzenforschung in Deutschland.“ Wolfgang Wick fügte hinzu: „Exzellenz ist nicht statisch, sondern muss sich bewähren.“ Diese Aussagen unterstreichen die Bedeutung der geförderten Universitäten für die Forschung in Deutschland.
Jan S. Hesthaven, ein Vertreter der Universität Tübingen, äußerte sich erfreut über die Förderung: „Wir sind überglücklich. Das ist der Lohn für die großen Anstrengungen der vergangenen Jahre.“ Die Exzellenzstrategie wird als ein entscheidender Hebel für Transfer und institutionellen Wandel angesehen, wie Wolfgang Wick anmerkte.
Details bleiben unbestätigt, aber die Entwicklung der Exzellenzuniversitäten wird weiterhin genau beobachtet, um die Auswirkungen auf die Forschung und die Hochschullandschaft in Deutschland zu bewerten.