Am 16. März 2026 haben die Piloten von Eurowings, einer Tochtergesellschaft der Lufthansa, mit 94 Prozent für einen Arbeitskampf gestimmt. Dies geschah im Rahmen einer Urabstimmung, an der 82 Prozent der infrage kommenden Mitglieder teilnahmen. Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hat die Entscheidung als starkes Mandat interpretiert, um die Forderungen nach einer Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung konsequent weiterzuverfolgen.
Die VC kritisierte, dass Eurowings jede Volumenerhöhung ihres Beitrags abgelehnt hat. Ein konkreter Zeitpunkt für den Arbeitskampf wurde jedoch noch nicht genannt, was zu Unsicherheiten führt. Details remain unconfirmed.
Die Situation könnte sich bald zuspitzen, da die VC plant, zeitnah über das weitere Vorgehen zu informieren. Die Piloten hatten bereits zuvor bei der Regionaltochter Lufthansa Cityline gestreikt, und auch bei der Kerngesellschaft Lufthansa legten die Piloten die Arbeit nieder.
Die Auswirkungen eines möglichen Streiks könnten erheblich sein. Flüge in den Osterferien sind in Gefahr, und es wird erwartet, dass viele Flüge ausfallen oder verspätet starten und landen. Eurowings fliegt über 160 Ziele in Deutschland, Europa und weltweit an, was die Bedeutung der Airline für Reisende unterstreicht.
Die Airline könnte sich auf außergewöhnliche Umstände berufen und müsste in diesem Fall keine Entschädigung zahlen. Dennoch bleibt abzuwarten, wie sich die Verhandlungen entwickeln werden.
Neue Gespräche zwischen der Airline und der Gewerkschaft sind für den 25. März geplant. Die kommenden Tage werden entscheidend sein, um zu klären, ob es zu einem Streik kommt und wie dieser die Reisenden beeinflussen könnte.