Im Halbfinale des Thüringenpokals kam es zu einem packenden Duell zwischen dem FC Rot-Weiß Erfurt und dem FC Carl Zeiss Jena, das in einem dramatischen Elfmeterschießen endete. Jena setzte sich mit 9:7 durch, nachdem das Spiel nach regulärer Spielzeit und Verlängerung 4:4 unentschieden stand.
Die Partie, die vor 15.040 Zuschauern im Steigerwaldstadion stattfand, begann mit einer 20-minütigen Verspätung, da die Fans eine beeindruckende Choreografie präsentierten. Erfurt ging zunächst in Führung, als ein Eigentor von Reddemann den Gastgebern den ersten Treffer sicherte. Doch Jena ließ sich nicht entmutigen und kämpfte sich zurück ins Spiel.
In der regulären Spielzeit fielen insgesamt acht Tore, wobei beide Mannschaften je vier Tore erzielten. Jena hatte zuvor 5849 Tage keinen Sieg im Steigerwaldstadion gefeiert, was die Bedeutung dieses Spiels zusätzlich erhöhte. Jena-Trainer Volkan Uluc bezeichnete den Sieg als historischen Erfolg und sagte: „Davon wird man in 10 Jahren noch reden.“
Das Elfmeterschießen war ebenso spannend wie das Spiel selbst. Erfurt verschoss zwei entscheidende Elfmeter, die von Awoudja und Assibey-Mensah nicht verwandelt wurden. Jena hingegen traf mit Wähling das goldene Tor im Elfmeterschießen und sicherte sich somit den Einzug ins Finale.
Key moments
Erfurt-Trainer Fabian Gerber zeigte sich enttäuscht über die Gegentore und bemerkte: „Die Gegentore waren zu einfach.“ Die Emotionen waren auch bei den Spielern spürbar, wobei Til Schwarz äußerte: „Das tut einfach nur weh.“
Mit diesem Sieg zieht Jena ins Finale des Thüringenpokals ein, wo sie am 23. Mai 2026 auf den ZFC Meuselwitz treffen werden. Die Fans beider Mannschaften werden gespannt auf das Finale blicken, während die Erinnerungen an dieses aufregende Halbfinale noch lange nachwirken werden.
Details bleiben unbestätigt, aber die Vorfreude auf das Finale ist bereits jetzt spürbar. Jena hat mit diesem Sieg nicht nur einen wichtigen Schritt in Richtung Pokalgewinn gemacht, sondern auch eine lange Durststrecke im Steigerwaldstadion beendet.