Elena Curtoni gewinnt Super-G in Val di Fassa
Elena Curtoni hat im Super-G in Val di Fassa ihren ersten Weltcupsieg seit Dezember 2022 gefeiert. Mit einem Vorsprung von 0,26 Sekunden auf die zweitplatzierte Kajsa Vickhoff Lie und 0,27 Sekunden auf die drittplatzierte Asja Zenere setzte sie sich an die Spitze.
Mit 35 Jahren ist Curtoni die zweitälteste Siegerin in der Geschichte des Weltcups, nur hinter Lindsey Vonn. Diese beeindruckende Leistung markiert ihren vierten Gesamtsieg in großen Wettbewerben und ist ein bedeutender Erfolg nach fast drei Jahren ohne Podestplatz.
Curtoni äußerte sich nach ihrem Sieg: „Es ist wirklich unglaublich, hier überhaupt auf dem Podest zu stehen. Hier zu gewinnen ist unbeschreiblich, nach so vielen Jahren.“ Ihre Rückkehr auf das Siegerpodest ist ein Zeichen für ihre Entschlossenheit und ihr Durchhaltevermögen.
Die italienischen Frauen haben in dieser Saison im Geschwindigkeitsbereich stark abgeschnitten, mit vier verschiedenen Siegerinnen in Weltcuprennen. Curtoni ist die dritte Italienerin, die in Val di Fassa gewinnt, was die Dominanz des italienischen Teams in dieser Region unterstreicht.
In der Gesamtwertung führt Sofia Goggia mit 63 Punkten Vorsprung auf die zweitplatzierte Alice Robinson. Mikaela Shiffrin, die in diesem Rennen nicht auf dem Podium stand, hatte einen Zeitunterschied von 1,69 Sekunden zu Curtoni, während Cornelia Hütter 0,44 Sekunden hinter der Siegerin landete.
Nadine Fest beschrieb Curtonis Sieg als „Befreiungsschlag“ für das Team. Diese Worte spiegeln die Freude und Erleichterung wider, die die Athletinnen nach den Herausforderungen der letzten Jahre empfinden.
Die italienischen Fans können sich auf weitere spannende Rennen freuen, während die Athletinnen weiterhin um die besten Plätze kämpfen. Details bleiben unbestätigt, aber die Erwartungen sind hoch, dass Curtoni und ihre Teamkolleginnen auch in den kommenden Wettbewerben erfolgreich sein werden.