Was geschah mit der Software CPU-Z? Am 9. April 2026 wurde die offizielle Website von CPUID manipuliert und verteilte Malware über Downloads von CPU-Z und HWMonitor. Anwender, die an diesem Tag oder am folgenden Tag eines der Tools heruntergeladen haben, sollten vorsichtig sein.
Die Malware wurde zwischen dem 9. und 10. April 2026 verbreitet. CPUID warnte, dass die Links durch eine manipulierte API zu Malware führten, während die Original-Dateien von CPU-Z und HWMonitor nicht kompromittiert wurden. „Die Original-Dateien seien dabei nicht kompromittiert worden“, erklärte ein Sprecher von CPUID.
Ein Beispiel für einen manipulierten Download war die Datei „HWiNFO_Monitor_Setup.exe“. Nutzer, die diese Datei heruntergeladen haben, sollten sie umgehend löschen und nicht ausführen. Die Sicherheitslücke wurde inzwischen gefunden und geschlossen, und die Webseite ist wieder erreichbar mit korrekten Download-Links.
Die Entwickler von ComputerBase bestätigten, dass ihre Links nicht betroffen sind, was für Nutzer, die auf diese Quelle zurückgreifen, eine gewisse Sicherheit bietet. Dennoch bleibt die Situation angespannt, da viele Anwender möglicherweise unwissentlich die gefährliche Datei heruntergeladen haben.
CPUID rät allen Nutzern, die an den besagten Tagen Downloads durchgeführt haben, zur Vorsicht. „Wer am 9. oder 10. April eines der Tools CPU-Z oder HWMonitor von der offiziellen Webseite von CPUID heruntergeladen hat, sollte vorsichtig sein“, so die Warnung des Unternehmens.
Die Vorfälle werfen ein Licht auf die Herausforderungen der Cybersicherheit und die Notwendigkeit, offizielle Quellen regelmäßig zu überprüfen. Trotz der schnellen Reaktion von CPUID bleibt die Frage, wie solche Sicherheitslücken in Zukunft verhindert werden können.