Was führte zum Scheitern des Deals zwischen Carsten Maschmeyer und dem Start-up Sun Matters? Der prominente Investor war zunächst begeistert von der innovativen Creme, die die Hautbarriere unterstützen und mikrobiomfreundlich sein soll. Doch nach der Sendung kam es zu unerwarteten Nachverhandlungen, die letztlich den Deal platzen ließen.
Die Gründerinnen von Sun Matters, Stella Hinderer und Karla Emcke, hatten Maschmeyer in der Sendung „Die Höhle der Löwen“ 100.000 Euro für 20 Prozent ihrer Firma angeboten. Nach der Ausstrahlung forderten sie jedoch 750.000 Euro für lediglich 5 Prozent ihrer Anteile. Maschmeyer, der eine persönliche Verbindung zum Thema Sonnenschutz aufgrund seiner eigenen Hautkrebsdiagnose hat, bezeichnete diese Forderung als „maßlose Gier“ der Gründerinnen.
In seinen eigenen Worten erklärte Maschmeyer: „Die Gründerinnen haben den Deal durch maßlose Gier einfach gesprengt.“ Dies war nicht nur eine persönliche Enttäuschung für ihn, sondern auch ein bemerkenswerter Vorfall in der Geschichte der Sendung, da er anmerkte, dass „eine derart maßlose und egoistische Nachverhandlung kein Löwe seit Bestehen der Sendung erlebt hat.“
Die Gründerinnen von Sun Matters haben eine familiäre Verbindung zur Beauty-Branche; Hinderers Großvater war an der Gründung der Parfümeriekette Douglas beteiligt. Diese Hintergründe könnten die Ambitionen der Gründerinnen erklären, die ursprünglich vereinbarten Konditionen nach der Sendung zu verschlechtern. Maschmeyer, der selbst fünf Operationen aufgrund seiner Hautkrebsdiagnose hinter sich hat, hatte gehofft, mit seiner Investition einen positiven Einfluss auf die Branche auszuüben.
Sun Matters strebt im laufenden Jahr einen Umsatz von 200.000 Euro an, was die Bedeutung eines soliden Investor-Partners unterstreicht. Maschmeyer, der mittlerweile 66 Jahre alt ist, sieht sich in der Rolle eines Mentors und Investors, doch dieser Vorfall könnte seine zukünftigen Entscheidungen beeinflussen.
Die Gründerinnen haben sich über ein Business-Blind-Date kennengelernt, was die Dynamik ihrer Zusammenarbeit zusätzlich interessant macht. Dennoch bleibt unklar, wie sich die Situation für Sun Matters entwickeln wird, nachdem der Deal mit Maschmeyer gescheitert ist. Details bleiben unbestätigt.
Der Vorfall wirft nicht nur Fragen über die Verhandlungen zwischen Investoren und Start-ups auf, sondern auch über die Ethik und die Erwartungen, die in solchen Geschäften bestehen. Die Reaktionen auf die Nachverhandlungen werden sicherlich in der Branche diskutiert werden, während die Gründerinnen von Sun Matters versuchen, ihre Vision ohne die Unterstützung von Maschmeyer weiterzuverfolgen.