Ein Buckelwal liegt seit Montag auf einer Sandbank vor Timmendorfer Strand fest. Der Wal wurde in der Nacht zum Montag entdeckt und hat starke Hautveränderungen, die möglicherweise mit dem niedrigen Salzgehalt in der Ostsee zusammenhängen. Bisherige Rettungsversuche mit Booten und einem Saugbagger sind gescheitert.
Das Hochwasser der Ostsee reichte nicht aus, um den Wal zu befreien. Der Wal könnte zwischen 12 und 15 Meter lang und etwa 15 Tonnen schwer sein. Die Rettungskräfte haben versucht, Wellen zu erzeugen, um dem Wal zu helfen, doch seine Lage bleibt kritisch.
Joseph Schnitzler vom Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) äußerte: „Das ist immer das kniffelige“. Stephanie Groß fügte hinzu: „Leider hat sich herausgestellt, dass der Sand zu fest ist“. Trotz der Schwierigkeiten zeigt der Wal weiterhin Bewegungen, was Hoffnung auf eine Rettung gibt.
Die genauen Gründe für die Strandung des Wals sind unklar, und der Gesundheitszustand des Wals ist nicht vollständig bekannt. Carsten Mannheimer kommentierte: „Wir müssen zuschauen und jetzt abwarten, wie es weitergeht“. Stefan Stauch, ein besorgter Anwohner, sagte: „Der arme Kerl. Ich hoffe, er kann noch gerettet werden“.
Ein neuer Rettungsversuch mit einem größeren Bagger ist für Donnerstag geplant. Details bleiben unbestätigt.