„Er hat den Klub und den Handball nachhaltig geprägt“, erklärte Meschkow Brest in einer offiziellen Mitteilung nach dem Tod von Eduard Kokscharow.
Kokscharow wurde leblos in einem Hotelzimmer aufgefunden. Der 50-Jährige war ein ehemaliger russischer Handball-Star und Olympiasieger, der in seiner Karriere mehr als 200 Länderspiele für Russland bestritt und über 1000 Tore erzielte.
Als Linksaußen galt Kokscharow über Jahre als einer der besten Spieler der Welt. Er gewann 1997 den Weltmeistertitel und holte 2000 olympisches Gold. Seine beeindruckende Karriere umfasste auch eine Zeit als Nationaltrainer Russlands von 2017 bis Januar 2020, aus der er nach der Europameisterschaft 2020 zurücktrat.
Zuletzt trainierte er den Verein Meschkow Brest, wo er als prägende Persönlichkeit gewürdigt wurde. „Wir werden ihn als einen Menschen in Erinnerung behalten, der in unserem Team und in den Herzen aller, die ihn kannten, einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat“, so der Klub.
Kokscharows Tod hinterlässt eine große Lücke im Handballsport, sowohl in Russland als auch international. Details bleiben unbestätigt.