Wie reagiert Benjamin von Stuckrad-Barre auf die schweren Vorwürfe gegen seinen langjährigen Freund Christian Ulmen? Stuckrad-Barre hat sich entschieden, sich öffentlich von Ulmen zu distanzieren, nachdem Collien Fernandes, Ulmens Ex-Frau, ihn der sexualisierten Gewalt und der Erstellung gefälschter Profile beschuldigt hat.
In einer Erklärung auf Instagram betonte Stuckrad-Barre, dass seine Solidarität ausschließlich Collien Fernandes gilt. Er bezeichnete die Vorwürfe gegen Ulmen als „einfach nur fürchterlich“ und erklärte, dass digitale sexualisierte Gewalt als Gewalt anerkannt werden müsse. „Digitale sexualisierte Gewalt ist Gewalt. Und bei Gewalt endet alles, wirklich alles“, sagte er.
Stuckrad-Barre und Ulmen waren fast 30 Jahre lang befreundet, seit sie sich während einer Fernsehsendung kennengelernt haben. Diese langjährige Freundschaft hat nun ein abruptes Ende gefunden, da Stuckrad-Barre klarstellte, dass er sich von Ulmen distanzieren muss, um nicht als stillschweigende Zustimmung zu den Vorwürfen wahrgenommen zu werden.
Die Vorwürfe, die Fernandes gegen Ulmen erhebt, sind schwerwiegend und umfassen unter anderem virtuelle Vergewaltigung und die Verbreitung gefälschter Nacktaufnahmen. Stuckrad-Barre äußerte sich besorgt über die Schwere dieser Anschuldigungen und bezeichnete sie als „einfach schrecklich“.
Ulmens Anwalt hat bereits rechtliche Schritte gegen die Berichterstattung angekündigt und behauptet, dass es sich größtenteils um unrechtmäßige Verdächtigungen handelt. Diese rechtlichen Auseinandersetzungen könnten die Situation weiter komplizieren.
Stuckrad-Barre hatte bereits 2013 Ulmen kritisiert, als dieser eine misogynistische Rolle spielte. Seine jüngsten Äußerungen zeigen, dass er sich klar gegen jede Form von Gewalt gegen Frauen positioniert.
Die Situation bleibt angespannt, und es bleibt abzuwarten, wie sich die rechtlichen Schritte von Ulmens Seite entwickeln werden. Details bleiben unbestätigt.