Anton Stach, ein 27-jähriger Fußballprofi aus Buchholz, wurde für die DFB-Auswahl nominiert, die am 27. März 2026 gegen die Schweiz und Ghana antreten wird. Dies markiert seine Rückkehr in die Nationalmannschaft, nachdem er fast vier Jahre nicht gespielt hat.
Stach, der derzeit für Leeds United spielt, hat in dieser Saison in 28 Spielen vier Tore erzielt und drei Vorlagen gegeben. Sein Transfer zu Leeds United erfolgte für eine Ablösesumme von 20 Millionen Euro, was seine Bedeutung im internationalen Fußball unterstreicht.
Die Nominierung kam überraschend für Stach, der zuvor das Gefühl hatte, keine Chance auf eine Rückkehr in die Nationalmannschaft zu haben. „Kommunikation gab es bis jetzt noch nicht. Das fand ich auch ein bisschen schade, muss ich sagen“, äußerte er sich zu seiner Situation.
Julian Nagelsmann, der Trainer der deutschen Nationalmannschaft, hatte in der Vergangenheit Stachs Spielstil kritisiert. Er sagte: „Er macht es dort (bei Leeds United, Anm. d. Red.) gut, ist aber auch nicht enorm kopfballstark und auch nicht der Top-Zweikämpfer.“ Trotz dieser Kritik zeigt sich Nagelsmann optimistisch über Stachs Rückkehr.
Stach hat in seiner bisherigen Karriere bereits zwei Spiele für die Nationalmannschaft absolviert, wobei sein Debüt im März 2022 stattfand. In diesen Spielen hat er insgesamt 31 Minuten auf dem Platz gestanden.
Die Nominierung von Stach ist Teil von Nagelsmanns Bestrebungen, frische Talente in die Nationalmannschaft zu integrieren. „Stachi war in den Lehrgängen zuvor auch immer in der Verlosung und ist ein Spieler, der noch nie die Chance hatte, sich bei uns zu zeigen“, erklärte Nagelsmann.
Die ersten Reaktionen auf Stachs Nominierung sind positiv, und er selbst hat sich laut Nagelsmann „extrem gefreut“ über den Anruf. „Ich hoffe, dass er die Euphorie mit in die nächste Woche nimmt“, fügte Nagelsmann hinzu.
Die kommenden Spiele gegen die Schweiz und Ghana werden entscheidend für Stachs Karriere sein, da er die Möglichkeit hat, sich erneut für die Nationalmannschaft zu beweisen. Details bleiben unbestätigt.