Die Lufthansa-Gruppe hat bedeutende Veränderungen in der Struktur ihrer Tochtergesellschaft CityLine angekündigt, die Auswirkungen auf die Mitarbeiter und die Flotte haben werden. Bis 2027 wird CityLine ihre Zubringerflüge an die Drehkreuze Frankfurt und München in die neue Plattform City Airlines überführen.
Ein zentraler Punkt dieser Umstrukturierung ist die Entscheidung, dass CityLine bereits Ende 2026 keine CRJ-900 mehr bereedern wird, die derzeit die Kernflotte von CityLine bilden. Dies hat zur Folge, dass die rund 900 Mitarbeiter der CityLine-Kabine vor Herausforderungen stehen.
Die Kabinengewerkschaft Ufo hat bereits auf die Notwendigkeit eines Sozialplans für diese Mitarbeiter bestanden. Ufo hat betont, dass die Gespräche über Wechseloptionen nicht Teil der gegenwärtigen Tarifkonflikte sind. Dennoch bleibt die Unsicherheit über die zukünftige Beschäftigungssituation bestehen.
Lufthansa wirbt aktiv für City Airlines um Flugpersonal von CityLine, bietet jedoch keine garantierte Übernahme für die Flugbegleiter an. Die Bedingungen für einen Wechsel in die Mainline sind ebenfalls unklar, da das Kabinenpersonal nur dann wechseln darf, wenn es einen Einstellungsbedarf in der Kabine der Lufthansa gibt.
Die Gehaltsstruktur für einen Wechsel in die Mainline ist noch offen, und es wird erwartet, dass das Kabinenpersonal zunächst ganz unten in der LHA-Tabelle eingruppiert wird. Die Differenz zum bisherigen CityLine-Gehalt soll zwar aufgestockt werden, jedoch wird die Ausgleichszahlung mit jeder Stufensteigerung verringert.
Die Flotte von City Airlines wird bis Jahresende auf 25 Flugzeuge anwachsen, was die Umstellung weiter vorantreibt. Diese strategische Entscheidung von Lufthansa, CityLine als zu teuer zu betrachten, hat weitreichende Konsequenzen für die betroffenen Mitarbeiter und die gesamte Flotte.
Details bleiben unbestätigt, insbesondere hinsichtlich der genauen Bedingungen für die Mitarbeiter und der zukünftigen Flottenstrategie von Lufthansa.