Die Rettungsaktion für den Buckelwal Timmy findet in der Nordsee statt. Experten warnen vor den Herausforderungen, die den Transport und die spätere Freilassung betreffen.
Der Buckelwal „Timmy“ wurde in eine Barge bugsiert. Diese Barge hat eine Ladekapazität von 400 Tonnen. Die Reise in Richtung Nordsee begann am Abend des 28. April.
Wichtige Fakten:
- Der Transport soll rund 400 Kilometer bis zur Nordsee dauern.
- Veterinärmediziner begleiten die Fahrt des Wals.
- Die Freilassung des Wals ist für den 1. Mai geplant.
- Die Barge wird mit Wasser gefüllt, um die Freilassung vorzubereiten.
- Die Barge ist nicht hochseetauglich und hält Wellen über 1,5 Metern nicht stand.
Der Buckelwal „Timmy“ war zuvor vor der Ostsee-Insel Poel gestrandet. Till Backhaus sagte: „Mir fällt wirklich ein Stein vom Herzen“ im Hinblick auf die Rettungsaktion. Doch nicht alle sind optimistisch.
Ein Sprecher der WDC erklärte: „In freier Natur sind Wale keine Situationen gewohnt, in denen sie eingesperrt sind.“ Sea Shepherd äußerte sich ebenfalls kritisch und meinte: „Ich kann mir kein Szenario vorstellen, in dem der Wal diesen Plan überlebt.“ Sie wiesen darauf hin, dass das Tier bei hohen Wellen wahrscheinlich an die Wände schlagen wird.
Noch bleibt unklar, ob Timmy den Transport überlebt und später in der Nordsee überleben kann. Auch die genauen Umstände der Freilassung sind noch nicht bestätigt.