Die Rewe-Gruppe erwirtschaftete einen Rekordumsatz von etwas mehr als 100 Milliarden Euro. Dennoch sank der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita) 2025 um 25 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro.
Der Jahresüberschuss des Konzerns fiel auf 525 Millionen Euro und halbierte sich damit nahezu. Trotz dieser Rückgänge steigerte die Rewe-Supermärkte ihre Erlöse mit Eigenmarken im Jahr 2025 um sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatzanteil der Eigenmarken liegt inzwischen bei fast 30 Prozent.
Die Preise in den Rewe-Märkten stiegen zwischen März 2025 und März 2026 lediglich um ein Prozent. Die Rewe-Gruppe steigerte ihre Gesamtumsätze im In- und Ausland 2025 um vier Prozent auf 100,4 Milliarden Euro. Die Monopolkommission sieht einen Hinweis für die hohe Konzentration im Lebensmitteleinzelhandel im Anstieg der Lebensmittelpreise in Deutschland.
Die Rewe betreibt in Deutschland rund 3.800 Filialen, während der Discounter Penny gut 2.100 Filialen hat. Insgesamt beschäftigt die Rewe-Gruppe in Deutschland etwa 272.000 Menschen. Lionel Souque äußerte sich zu den Herausforderungen der Branche: „Bisher sind vor allem Rosinen, Safran und Pistazien betroffen.“
Er betonte auch: „Wir machen uns nicht die Taschen voll.“ Souque fügte hinzu: „Die Menschen verstehen immer mehr, dass die Qualität der Produkte hoch ist.“ Doch es gibt weiterhin viele Leute, die glauben, dass Rewe teurer ist als Lidl oder Aldi.
Die Angst vor stark steigenden Lebensmittelpreisen ist zurück, insbesondere nach dem Ausbruch des Ukrainekriegs. Bislang gibt es keine Preisanstiege durch den Iran-Krieg.
Details bleiben unbestätigt. Beobachter erwarten, dass sich die Situation im Lebensmitteleinzelhandel weiter entwickeln wird, während der Marktanteil von Rewe, Edeka, Lidl und Aldi bereits auf 87,7 Prozent gestiegen ist.