„Es war ein großer Verlust, es ist ein großer Verlust“, sagte Lothar Matthäus emotional über den Tod seines Freundes Andreas Brehme. Der ehemalige Fußballprofi und Weltmeister von 1990 verstarb unerwartet im Alter von 63 Jahren an einem Herzinfarkt.
Brehme, der als entscheidender Spieler im Finale der Weltmeisterschaft 1990 gegen Argentinien in die Geschichte einging, hinterlässt eine große Lücke im deutschen Fußball. Seine Partnerin Susanne Schaefer bestätigte den Tod gegenüber der dpa.
Matthäus, der mit Brehme sowohl bei FC Bayern als auch bei Inter Mailand spielte, erinnerte sich an die vielen gemeinsamen Erlebnisse. „Ich wollte oft Andi anrufen, aber dann wird mir bewusst, dass ich das nicht kann“, äußerte Matthäus und bezeichnete Brehme als seinen „Bruder“.
Rudi Völler, ebenfalls ein Weggefährte, war schockiert über die Nachricht: „Ich konnte es gar nicht fassen, als ich davon gehört habe, dass er nachts im Bett den Herzstillstand hatte. Ich war geschockt. Er war auch viel zu jung, mein Alter.“
Thomas Häßler drückte seine Trauer mit den Worten aus: „Natürlich ist das scheiße, dass er nicht mehr da ist.“ Die Trauer um Brehme wird von vielen seiner ehemaligen Mitspieler geteilt.
Die emotionale Erinnerung an Brehme wird auch im kommenden Film „Ein Sommer in Italien“ zu sehen sein, der am 19. März 2026 veröffentlicht wird. Matthäus, Völler und Häßler werden in dem Film ihre tributen an den verstorbenen Spieler zollen.
Brehmes Tod ereignete sich nur 44 Tage nach dem Ableben von Franz Beckenbauer, was die Trauer um die Legenden des deutschen Fußballs noch verstärkt. Matthäus, der jetzt 64 Jahre alt ist, reflektiert über die 36 Jahre, die seit dem Weltmeisterschaftssieg vergangen sind.
Die Fußballwelt hat einen ihrer größten Stars verloren, und die Erinnerungen an Andreas Brehme werden in den Herzen vieler Fans und Spieler weiterleben.