Das Jahr 2022 strotzt vor Preiserhöhungen. LEGO® verkündete dieses Jahr schon die Anpassung ihre Preise in ganz Europa. Nun zieht COBI nach. Doch warum ist dass so? Wir beleuchten die Hintergründe und gehen der Sache damit auf den Grund.

Die Erhöhung kam schon dieses Jahr

Man konnte dieses Jahr schon feststellen, dass die Kosten für Klemmbaustein-Sets des polnischen Herstellers COBI angestiegen sind. COBI ging diesen Schritt um ihren Preis dem von LEGO® anzugleichen. Ein möglicher Hintergrund ist, dass sich COBI von ihren Aufklebern trennte. Das hat nun zur Folge, dass alle Sets mit Prints aufgerüstet wurden und auf allen Verpackungen der Aufdruck „Pad Printed No Sticker“ zu lesen ist.

Der Großteil der Community steht hinter dieser Entscheidung von COBI – sie forderte sie sogar im Vorfeld. Honoriert wird COBI aber auch dafür, dass sie in Europa produzieren lassen. Die gestiegene Nachfrage nach COBI-Produkten führte somit auch zur Erweiterung der Fabriken. Ob das den Preisanstieg ebenfalls beeinflusst, lässt sich bisher nur mutmaßen – aber es würde einleuchten.

Ein Vergleich der ersten mit der zweiten Hälfte 2021

Viele Leute nutzen bei LEGO® einen Teilepreis von 0,10€, um Sets besser einschätzen zu können. Nun ist es im aktuellen Jahr bei COBI zu einem Preisanstieg gekommen, der dem von LEGO gleichzusetzen ist!
Ein direkter Preisverglich ist aber leider nur bedingt bei einigen, wenigen Sets, aufgrund ihrer Teileanzahl möglich, doch können wir hier einen Preisanstieg von ganzen 4% feststellen! Dabei erschienen einige dieser Sets im ersten Halbjahr und andere im zweiten. Der Vergleich hierfür wurde von steine-kanal.de veröffentlicht. Sie nutzten dafür den Horch 830 Cabriolet mit 243 Teilen, den Citroen Traction 7A mit 222 Teilen und den Citroen Traction 7C mit 199 Teilen. Bei allen drei Sets liegt der UVP bei 25,99€ und lässt sich aufgrund der wenigen Unterschiede in der Anzahl der einzelnen Bauteile gut mit einander vergleichen.

Was bringt das Jahr 2022

COBI gab auf Instagram offiziell bekannt, dass sie die Preise erhöhen werden. Ihr Post hierzu (sinngemäß ) war:„Wir bedauern euch mitteilen zu müssen, dass die aktuelle Marktsituation bezogen auf Produktionskosten im Speziellen Rohmaterialien und Energiekosten uns dazu zwingen, die Preise anzupassen.
Wir verpflichten uns, Erhöhungen auf das notwendige Minimum zu beschränken und die Preise bis Ende des Jahres auf dem aktuellen Niveau zu halten.“

Jetzt seid ihr gefragt. Was haltet ihr davon? Sind die Erhöhungen bei COBI gerechtfertigt, oder versuchen sie nur ein größeres Stück des gewinnbringenden dänischen Klemmbaustein-Kuchens abzubekommen? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.

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