Mit dem Lego Ideas Angelladen fing es damals an. Fandesigner Robert Bontenbal hatte noch so einige Modelle im Ärmel, die er bei Ideas einreichte. Der Däne entschied sich jedoch gegen die weiteren Entwürfe, die eine tolle Hafenstadt ergeben hätten.Der Traum war also vorbei. 3 Jahre später bieten die Hersteller Pangu und UrGe nun alle weiteren Modelle an. Allerdings nur Bluebrixx entlohnt dafür den Fandesigner.

Die Verpackung

Ich habe mir das Set von einem chinesischen Händler in einem Originalkarton schicken lassen, der ordentlich etwas hermacht. Im Look des damaligen Set präsentiert sich die Captain’s Wharf.

Wird gut verpackt mit Kantenschutz geliefert

 

Auf der Rückseite des Kartons wird das Set mit dem alten Angelladen gezeigt sowie Einblicke auf die Wharf.

Der Inhalt

Die beiden Kartons mit der Aufschrift A und B sind prall gefüllt mit vielen Tüten Klemmbausteinen und einer Bauanleitung.

Was hier positiv auffällt, sind die nummerierten Tüten. So entfällt das Stunden lange vorsortieren. Das einzige woran man sich gewöhnen muss, dass alle Tüten wahllos in Karton A und B gepackt wurden. So sind Tüten für Bauabschnitt 1 zum Beispiel auch im Karton B zu finden.

Der Aufbau 

Lasst uns die nummerierten Tüten auskippen und los legen. Im ersten Schritt werden die beigelegten Grundplatten miteinander verbunden, indem verschiedene Fliesen für das Wasser verlegt werden.

Das war es dann aber auch schon wieder. Es begegnet uns jetzt der erste Baufehler. Beide dünnen Grundplatten sollen mit zwei 2×16 Plates verbunden werden. Das funktioniert natürlich nicht, da die 2×16 Plates eine ganz andere Höhe haben wie die beigelegten Grundplatten.Kurzer Hand habe ich mich dazu entschieden die Grundplatten aus dem UrGe Pier Set zu verwenden, damit man bei der selben Höhe bleibt. Und so sieht das ganze dann auch schon viel besser aus.

Das Wasser ist verlegt. Jetzt beginnen wir mit einer etwas instabilen Treppe und die ersten Stämme werden in den Boden geklemmt. Dabei werden 7-8 runde Steine auf eine Stange geschoben.

Im nächsten Schritt werden Sandfarbene Grundplatten aufgenoppt und die ersten Holzbohlen werden verlegt.Das sind dann leider auch schon die einzigen Gegenstände die in diesem Raum verbaut werden. Alles in allem ein wenig dürftig. Da werde ich später wohl doch einmal umdekorieren müssen.

 

Jetzt werden die Fliesen aufgenoppt

 

Das einzige was nun noch in den Raum dazu kommt, ist ein kleines Regal mit Harpunen

Jetzt ist uns doch glatt das Holz ausgegangen. Ich werde nochmal eine neue Lieferung organisieren, damit der Bau schnell weiter gehen kann.Im nächsten Bauabschnitt bauen wir die nächste Etage. Hie werden wieder tolle sandgrüne Steine verwendet.

Beim Bauabschnitt 155 bitte nicht wundern. Die Zeichnung irritiert ein wenig. Hier wird gezeigt was im Schritt 156 schon gebaut wurde.

Über diese Etage habe ich leider noch weniger zu berichten, was die Inneneinrichtung angeht. Hier wird schlicht und einfach nur ein Spinnennetz eingesetzt.

Beim Dach gab es überhaupt keine Probleme. Die Klemmkraft hat bisher immer noch nicht nachgelassen und es gab auch keinerlei Fehlteile. Im letzten Bauabschnitt werden neue Holzbohlen verlegt und das letzte kleine Gebäude entsteht. 

Bild1

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Das fertige Modell 

Es ist nicht LEGO. Aber verstecken muss sich UrGe nicht. Ganz im Gegenteil. Das klemmen hat richtig Spaß gemacht. Es gab keine Fehlteile und auch keine Farbabweichungen wie beim Dänen. Einzig allein der kleine Baufehler am Anfang des Baus störte ein wenig. Auch die magere Innenausstattung überzeugte überhaupt nicht. Aber: es muss ja nicht immer so voll gepackte Räume geben wie in Xingbao Gebäuden. Man darf gerne selbst kreativ werden und sich etwas tolles ausdenken. Der eine baut einen kleinen Pub mit hinein, der andere eine Fischwirtschaft oder ein kleines Lädchen. 

Sicht auf den Steg

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